UNTERRICHTSANGEBOT

Deutsch als Zweitsprache - DaZ

Beitrag des DaZ - Unterrichts zur Umsetzung des Schulprogramms

Der DaZ - Unterricht in den 7. und 8. Klassen orientiert sich in seinen Zielen, Inhalten, Methoden und Evaluationsmöglichkeiten an den Schwerpunkten des Schulprogramms. Er zielt darauf, allen Schülern, besonders auch den Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache sowie Schülern mit enormen Sprachproblemen, das Erreichen eines höheren Schulabschlusses zu ermöglichen.

Durch den Erwerb der Fähigkeit, sich angemessen mündlich und schriftlich äußern zu können und dem Verständnis von Strukturen und Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache wird die Grundlage für ein selbstverantwortliches Leben und die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben unseres Landes geschaffen. Damit leistet der DaZ - Unterricht einen entscheidenden Beitrag zur Erziehung zum mündigen Bürger und zur Vorbereitung auf das Berufsleben. Er erfolgt in flexibel zusammengesetzten und temporär veränderbaren Lerngruppen, um eine individuelle Förderung zu gewährleisten, d.h. eine Förderung von schwachen und starken Schülern.

Um die Sprach-, Lese- und Schreibkompetenzen der Schüler mit Sprachproblemen zu erweitern und zu verbessern, erfolgt die Vermittlung von Kenntnissen sowie ihre Vertiefung und Festigung durch eine Vielfalt von Methoden. So eignen sich das Erstellen von Fehlerprofilen, die Bearbeitung von Fehlertexten, Lückentexten, Vorbildtexten, Schreibwerkstatt u.a. zur Ermittlung von individuellen Problemen und zur Ableitung eines Förderkonzepts zur Verbesserung grammatischer und rechtschreiblicher Schwächen. Das adressatengerechte Lesen verschiedener Textsorten, die spielerische Umsetzung dieser, die Anwendung verschiedener Techniken zum Textverständnis etc. dienen der Erweiterung der Lesekompetenz. In Rollenspielen, Alltagssituationen etc. soll das situationsangemessene Sprechen geübt werden.

Die Evaluation erfolgt in regelmäßigen Abständen als Lernstandstests in Form von kleinen Tests, Kurzdiktaten, Sprech- und Leseübungen.

 

Erwerb von Grundtechniken

Fachliche Ziele des Unterrichts

In allen Fächern wird nach dem Grundsatz "Fordern und Fördern" leistungsorientiert unterrichtet, damit möglichst alle Schüler mindestens den Mittleren Schulabschluss und möglichst viele die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreichen. Das erfordert eine gründliche Analyse der Aufgaben / Problemstellungen, das Ausprobieren verschiedener Lösungsstrategien, das Herausfinden eines optimalen Lösungsansatzes und schließlich das Bewerten und Darstellen der Ergebnisse.
Unsere Schüler entwickeln zunehmend Eigenverantwortung und Selbstständigkeit auch im Team.

Fachübergreifende unterrichtliche Trainingsansätze

Zunehmend eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen ist nur mit einigermaßen tragfähigen methodischen Routinen möglich, kommunikations- und argumentationsfähig soll der Schüler sein, und er soll im Team arbeiten können. Drei Trainingsformen stellen dazu die Basis dar. Sie müssen im Fachunterricht systematisch gepflegt und weiterentwickelt werden.

Methodentraining in Klasse 7:

  • notwendige Arbeitstechniken: z.B. Markieren, Strukturieren, Verstehen von Texten, Visualisierung von Inhalten, Nachschlagen, Recherchieren,
  • Nachdenken über den Lerntyp; Lerntipps,
  • Vorbereitung auf eine Klassenarbeit; Zeit sinnvoll planen.

Kommunikationstraining in Klasse 8:

  • Übungen zum angstfreien Sprechen und Erzählen,
  • Erarbeiten von Gesprächsregeln und Anwendung in regelgebundenen Gesprächen,
  • Halten kleiner Vorträge (unter Beachtung der Rhetorik) als Abschluss.

Teamtraining in Klasse 9:

  • Schüler zeigen bisherige Erfolge / Schwierigkeiten / Wünsche bzgl. der Entwicklung der Teamfähigkeit auf
  • Bearbeitung komplexer Aufgaben, die alleine nicht zu lösen sind
  • Funktionsvergabe im Team: Gesprächsleiter, Regelbeobachter, Checklistenführer, Zeitnehmer (keine langen Monologe), Präsentator
  • Aufstellen eines Arbeits- und Zeitplanes für die mehrstündige Teamarbeit
  • Überprüfen des Zeitplanes und der Aufgabenerledigung

 

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